SV Kirchanschöring gewinnt mit 4:2 beim TSV Bogen – Torschützen Michael Schessl und Marco Jordan

Natürlich dürfen Schiedsrichter auch einmal einen schlechten Tag erwischen. Aber 22 Spieler haben in dem einen Spiel nicht so viele Fehler gemacht, wie das Schiedsrichtergespann alleine. Ein Auftritt, der keinesfalls bayernligatauglich war. In der Aufarbeitung des Spiels haben die Trainer des TSV Bogen Ben Penzkofer und Markus Rainer, eher die Aufgabe den Spielern die Köpfe wieder auf den Hals zu setzen, als die möglichen Fehler zu finden. Kirchanschöring weiß wohl heute noch nicht warum sie aus Bogen drei Punkte mitnehmen durften. Bogen hatte das Spiel über weite Strecken im Griff und war dem Dreier so nahe. Sicherlich hatten die Bogener wieder einige Chancen liegen gelassen, aber es wird in der Republik wohl keine Mannschaft gewinnen, wenn sie gegen 14 Mann anlaufen müssen und dann noch zwei völlig überzogene Platzverweise hinnehmen muss. Schwamm drüber und weiter geht´s.

1:2 Niederlage gegen den ehemaligen Regionalligisten SV Heimstetten – Torschütze Lukas Käufl

Gästetrainer Borislav Vujanovic verteilte in der Pressekonferenz artig Komplimente an die Mannschaft von Ben Penzkofer und Markus Rainer. „Mit einer solchen Leistung wird Bogen den Klassenerhalt schaffen“, so Vujanovic. Aber die Punkte, die nimmt er natürlich gerne mit in die Landeshauptstadt. Ja, es tut schon weh, wenn man die leidenschaftlich kämpfenden Bogener sieht, die sich in zwei Spielen ein Dutzend bester Chancen erarbeitet haben, da sind die Halbchancen noch nicht mitgezählt, aber nur einen Punkt einfahren kann. Aber die Rautenstädter erarbeiten sich, im Gegensatz zur Herbstrunde, viele Torchancen. Irgendwann wird sich die Mannschaft dann wohl auch mal belohnen können. Mund abwischen und weiter geht`s.

2:0 verliert der TSV 1883 Bogen gegen den SV Pullach

Bogen kam nicht eine Minute an die starke Leistung von Unterföhring heran. Häufig liefen die Rautenstädter dem Geschehen hinterher. Es war die individuelle Klasse der Pullacher, die am Ende letztlich den Unterschied machte. Das sagten auch die beiden Trainer in der anschließenden Pressekonferenz. Allerdings war es auch nicht so, dass die Gäste aus der Landeshauptstadt die Niederbayern an die Wand gespielt hätten. Bogen ist einmal mehr, dieses Mal sehr frühzeitig, durch einen persönlichen Fehler in Rückstand geraten. Ein Sonntagsschuss brachte dann das Endergebnis. Eine Niederlage gegen die künftigen Meister ist dann auch wirklich kein Beinbruch. Mund abwischen und weiter geht’s. Solange die Moral der Mannschaft nicht gebrochen wird, sollte das erklärte Ziel Klassenerhalt im Bereich des Möglichen bleiben. Das die Moral dann auch nicht gebrochen wird, dafür stehen die Trainer Ben Penzkofer und Markus Rainer und der tolle Charakter der Mannschaft.

Der TSV 1883 Bogen verliert beim FC Pipinsried 1:0

„Jugend forscht“ – auch so könnte man die Anfangsformation des TSV beim FC Pipinsried bezeichnen. Das Trainerteam Penzkofer und Rainer schickte mit Patrick Fuchs, Thomas Hentschel und Lukas Käufl, die beiden Letzt genannten sind noch A-Junioren-Spieler, das wohl jüngste Team seit der Bogener Zugehörigkeit in der Bayernliga auf das Spielfeld. Um es vorweg zu nehmen, die Drei haben ihre Sache gut gemacht. Thomas Hentschel und auch Lukas Käufl scheiterten knapp an ihrem ersten Torerfolg in der Bayernliga. Sicherlich war diese Formation auch den vielen Bogener Verletzten geschuldet, aber die Mannschaft hat nochmals alles reingeworfen und sich gut verkauft. Am Ende fehlte den Bogenern das Quäntchen Glück, um etwas Zählbares aus dem Dachauer Hinterland mitnehmen zu können. Nach dem Schlusspfiff hörte man von dem einen oder anderen Pipinsriedern: „Ihr hättet Euch heute einen Punkt verdient gehabt“. Nun muss Bogen auf dem Relegationsplatz überwintern. Aber, Meisterschaften, wie Abstieg werden nicht im November entschieden. Abgerechnet wird im Mai, da wollen die Rautenstädter über dem berühmten Strich stehen.

1:1 beim TSV 1865 Dachau – Torschütze Jurica Marcinkovic

Sicherlich hätten die Rautenstädter vor dem Spiel ein Unentschieden unterschrieben. Nach dem Schlusspfiff war die Enttäuschung bei den Rautenstädtern groß. Es hätte eigentlich mehr als ein Punkt werden können, ja es hätten drei Punkte werden müssen. Die Bogener hatten im zweiten Durchgang das Spiel klar bestimmt. Unkonzentriertheit, Mangel an Selbstvertrauen vor dem Tor oder ein überragender Heimtorwart Max Mayer haben den Bogenern einen Auswärtsdreier vermiest. Das Spiel begann für die Hausherren wie gemalen, im ersten Durchgang waren die Dachauer die bessere Mannschaft. Im zweiten Durchgang waren es aber die Rautenstädter, die das Spielgeschehen auf dem Rasen bestimmten. Die Zuschauer rieben sich die Augen, wer war es noch, der um den Aufstieg in die Regionalliga spielt.

Der TSV 1883 Bogen verliert 1:0 beim FC Unterföhring

Das Spiel war ein Spiegelbild zum letzten Auftritt der Bogener im November letzten Jahres in Pipinsried. Die Mannschaft konnte sich auch diesmal für einen engagierten Auftritt nicht belohnen. Die Niederbayern hatten ein Chancenplus zu verzeichnen, aber auch in Unterföhring wollte das Runde nicht ins Eckige. Am Ende nutzten die Oberbayern einen kleinen Fehler der Rautenstädter gnadenlos aus und verbuchen deshalb ihren dritten Sieg im dritten Spiel im Jahr 2017. Es spricht für die Bogener wenn der Hausherren-Trainer Andy Pummer von einem glücklichen Sieg seiner Mannschaft spricht und dass das gerechtere Ergebnis sicher ein Unentschieden gewesen wäre.